Aktuell

Vorläufige DMS Ergebnisse 2018

Hier finden sich die vorläufigen Ergebnisse des diesjährigen Deutschen Mannschaftswettbewerbs im Schwimmen für alle Ligen, sowie ausgewählte Ligaeinteilungen für 2019.
 
Neckarsulmer SU in der 1. Bundesliga

Der württembergische Schwimmsport ist wieder erstklassig. Drei Jahre nach dem Abstieg des VfL Sindelfingen ist die Neckarsulmer SU beim diesjährigen Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen (DMS) in die 1. Bundesliga der Männer aufgestiegen. Das NSU-Team um Clemens Rapp und Fabian Schwingenschlögl löste das Ticket unter die besten zwölf deutschen Clubs mit dem besten Ergebnis aller Zweitligisten. In Wiesbaden kam Neckarsulm auf 17.999 Punkte. Mitaufsteiger SG Bayer sammelte in der 2. Bundesliga West 17.679 Zähler. Im Sog von Neckarsulm landeten der SV Schwäbisch Gmünd (15.928 Punkte) und die SSG Reutlingen/Tübingen (15.497) auf den Rängen sieben und acht der 2. Bundesliga Süd.
Unterdessen kehrt der VfL Sindelfingen nach seinem Abstieg im Vorjahr gleich wieder in die 2. Bundesliga Süd zurück. Die VfL-Männer gewannen die Oberliga Baden-Württemberg in Schwäbisch Gmünd mit 15.886 Punkten. Absteigen muss dagegen der SSV Ulm als Neunter mit 10.167 Punkten.
Die Lücke bei den Frauen in der 2. Bundesliga Süd schließen die Mädels der Neckarsulmer SU. Mit stattlichen 17.108 Punkten gewann sie den Oberliga-Durchgang deutlich vor Reutlingen/Tübingen I (14.485). Absteigen müssen die zweite SSG-Vertretung (12.876) und der SV Bietigheim (11.545). Aus der Württembergliga steigen der TSV Neustadt (13.231) bei den Männern und der SV Waiblingen (13.410) bei den Frauen in die Oberliga Baden-Württemberg auf.

 
Neues aus dem DSV

2018 voraussichtlich keine A-Trainerausbildung
Die Ausbildung zur A-Lizenz Schwimmen wird nach derzeitigem Stand in 2018 nicht angeboten. Aufgrund von Umstrukturierungen sowie personellen Veränderungen bietet der Spitzenverband in diesem Jahr keine Ausbildung für die 3. Lizenzstufe an. Sobald weitere Details hierzu bekannt sind, informieren wir wieder.
 
Erhöhung der DSV-Wettkampflizenzgebühren
Im Dezember 2017 wurde im DSV Ausschuss für Satzung- und Rechtsfragen (ASR) eine Erhöhung der DSV-Wettkampflizenzgebühren beschlossen. Die Jahreslizenz beträgt für Sportler ab der AK 12 (2018: Jahrgang 2006) nun 25,- Euro. Für jünger Sportler bleibt die Lizenzgebühr unverändert. Der Beschluss gilt ab sofort bzw. rückwirkend zum 11.12.2017 für die Sportarten Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen. Die neuen Gebühren dienen als eine Art „Haushaltsbrücke“ bis zum außerordentlichen DSV-Verbandstag Ende 2018, bei dem über ein neues DSV-Finanzkonzept entschieden werden soll.
Weitere Informationen hierzu.

 
Trauer um Dominique Lendjel 

Mit großer Betroffenheit haben wir vom unerwarteten Tod von Dominique Lendjel erfahren. Er starb im Alter von 32 Jahren. „Pinky“, wie er liebevoll von seinen Mannschaftskollegen des VfL Sindelfingen genannt wurde, war eine einzigartige Persönlichkeit mit einer großen Liebe zum Schwimmsport. In den Jahren 2005 und 2006 war der Lagenspezialist offener Deutscher Meister über die 200 Meter Distanz. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie und seinen Freunden.

 
Team Baden-Württemberg beim Euro-Meet in Luxemburg
 
24 Landeskaderathleten haben als Team Baden-Württemberg an der 20. Auflage des Euro Meet in Luxemburg teilgenommen. Zum ersten Mal war ein gemeinsames Auswahlteam der beiden Schwimmverbände in Baden-Württemberg nominiert worden. Sportfachlich betreut wurden die Athleten von Dr. Farshid Shami (Landestrainer), Uta Brandl (OSP-Trainerin Heidelberg) und Hannes Vitense (Cheftrainer Neckarsulmer Sportunion). 
Am Ende standen für die Baden-Württemberg Auswahl 26 Finalteilnahmen und ein starker vierter Gesamtplatz zu Buche, hinter den nationalen Auswahlteams aus Russland ("Energy Standard"), Großbritannien und Deutschland. Mit jeweils drei Finalteilnahmen überzeugten Vanessa Grimberg, Marlene Hüther, Marvin Dahler und Philip Heintz. Vanessa und Philip konnten aus ihren Finalteilnahmen jeweils zwei Medaillen erschwimmen (Vanessa Grimberg: Silber über 200m Brust, Bronze über 100m Brust; Philip Heintz: Gold über 200m Lagen, Bronze über 100m Schmetterling).

 
Nachruf auf Walter Klewar
 
Lieber Walter,
Deine Schiedsrichterkameraden und Wasserballfreunde denken gerne an die gemeinsame Zeit mit Dir zurück. Obwohl ich zwischenzeitlich zu den dienstälteren Schiedsrichtern in Baden-Württemberg zähle, habe ich Dich nur ganz kurz als aktiven Schiedsrichter erleben dürfen. Ich weiß aber, dass Du bis zuletzt vor jedem einzelnen Spiel so aufgeregt warst, als ob es Dein erstes gewesen wäre.
Wasserball hat nahezu Dein ganzes Leben begleitet. Mit 14 Jahren hast Du beim 1. ASK Stuttgart angefangen Wasserball zu spielen, später bist Du zum SV Cannstatt gewechselt und hast dort in der Bundesliga gespielt und zuletzt hattest Du beim MTV Stuttgart als Wasserballwart die Fäden in der Hand. Mit 26 Jahren hast Du Dich entschieden, Schiedsrichter zu werden. Innerhalb weniger Jahre hast Du Deinen Weg über die Bezirksliga (1969), die württembergische Verbandsliga, sowie die baden-württembergische Oberliga (1970) in die Regionalliga Süd (1971) beschritten, in der Bundesliga bist Du schließlich 1977 angekommen. Im Jahr 1986 hast Du Deine Pfeife an den berühmten Nagel gehängt.
Im Fachausschuss des heutigen Schwimmverbands Württemberg warst Du mehrfach über Jahre hinweg aktiv, anfangs als Rundenleiter der Verbandsliga, dann kam die Oberliga hinzu. Des Weiteren warst Du stellvertretender Fachwart Wasserball in Württemberg. In der Bundesliga wurdest Du als Beobachter für die Schiedsrichter eingesetzt und bis zu Deinem Tod warst Du Geschäftsführer des Förderkreises der Fachsparte Wasserball e.V. im Deutschen Schwimm-Verband.
Bei Turnieren, welche der SVW ausrichtete, warst Du immer ein gern gesehener Helfer, der seine Aufgaben eigenverantwortlich und pflichtbewusst erledigte, so wie 2010 bei der Junioren Europameisterschaft im Inselbad, als Du nur zum Schlafen nach Hause gefahren bist – selbstverständlich mit dem Motorrad. Damals warst Du für alles „rund um das Spiel" verantwortlich, also für das Gelände, die Tribüne und zuletzt für den korrekten „Sitz" der Fahnen, schließlich sollte keine auf Halbmast wehen.
Der Schwimmverband Württemberg würdigte Deine besonderen Verdienste um den Wasserballsport mit den Ehrungen in Silber 1981, der Ehrennadel in Gold 1991 und dem Ehrenbrief 2012.
Wir Schiedsrichter- und Wasserballkameraden werden Dich in guter Erinnerung behalten und verabschieden uns mit einem dreifachen „Patsch nass".
Stellvertretend für den SVW und alle Deine Schiedsrichterkameraden - Andrea Ettengruber
 
Bundeskaderlisten im Becken- und Freiwasserschwimmen veröffentlicht

Die Bundeskaderlisten im Becken- und Freiwasserschwimmen für das Jahr 2018 wurden nun auf der DSV-Homepage veröffentlicht. Aus Baden-Württemberg wurden 22 Schwimmerinnen und Schwimmer nominiert - ein Zeichen, dass die gute Arbeit der Vereine in Verbindung mit dem Leistungssportlichen Konzept des Verbandes Früchte trägt.
Wir gratulieren allen nominierten Athletinnen und Athleten sowie allen Heimtrainern und wünschen viel Erfolg für das Jahr 2018!

 

News-Archiv

Wintercamp der Wasserballer

Das neue Jahr startete für die besten Jugendwasserballer in Baden-Württemberg mit einer harten Trainingswoche. Vom 2. bis 5. Januar trafen sich knapp 70 Kader-athleten unterschiedlicher Altersklassen zum Winter-Wasserballcamp im Stuttgarter Inselbad. Unter der Leitung der Landestrainer Patrick Weissinger und Laszlo Csanyi standen täglich zwei Wassereinheiten auf dem Programm. Neben den zweistündigen Trainingseinheiten fand u.a. auch ein Anti-Doping-Vortrag mit Claudia Stähle von der SpOrt Medizin Stuttgart statt. „Die Athleten zeigten sich sehr interessiert und konnten wichtige Informationen zu diesem Thema mitnehmen. Wir sind in Baden-Württemberg auf einem sehr guten Weg und ich denke, dass das Jahr 2018 ein sehr erfolgreiches Jahr für uns wird“, so Patrick Weissinger.

 

Protokolle